Welche (Un)kräuter gehören jetzt in meinen Frühlingswildkräutersalat!
- Kräuter.Hand.Werk

- 18. März 2019
- 1 Min. Lesezeit
Viele (Un)kräuter, die fleißige Gärtner im Frühling, sobald sich erste zarte Blätter zeigen, in der Biotonne entsorgen, gehören unbedingt auf den Speiseplan. Sie enthalten wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, die unseren Organismus im Frühling unterstützen Giftstoffe und überschüssige Kilos loszuwerden und uns helfen sich fit und leistungsfähig zu fühlen. Bärlauch, Löwenzahn, Gundelrebe, auch Erdefeu genannt, Günsel, Giersch und vieles mehr wachsen ohne Dünger und ohne Pflege. Anstatt diese Eigenschaften zu schätzen, versuchen wir das Wachstum dieser Wildkräuter einzuschränken, setzen Unkrautvernichter ein und freuen uns über einen perfekt gepflegten, grünen Rasen, der Nützlingen keinen Lebensraum bietet und gehen lieber in den nächsten Supermarkt um Salat zu kaufen. Wer erkennt, welche essbaren Schätze wild um uns wachsen und gedeihen, lernt die Natur bewusster zu erleben und auf eine gesündere Lebensweise zu achten.
In meinen Frühlingswildkräutersalat kommen Tomaten, Käferbohnen, rote Zwiebel und die zarten, jungen Blätter von Bärlauch, Löwenzahn und Giersch, dazu die Blüten von Veilchen, Stiefmütterchen, Blätter und Blüten von Gundelrebe, Günsel und Vogelmiere.
Mehr erfahrt ihr bei meinen nächsten Workshops und Kräuterwanderungen im April

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